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| Brunka geb: 1968 |
Die Geschichte zur Regenbogenbrücke und Brunka
Es gibt sehr viele Geschichten zur Regenbogenbrücke. Aber die Wahrheit ist, diese Brücke verbindet
tatsächlich die Erde und den Himmel. Die Schönheit und die Pracht der Farben gibt diesem letzten Weg seinen Namen.
Auf der anderen Seite dieser Brücke befindet sich ein Land in welchem unsere Tiere ohne Schmerzen und Gebrechen fröhlich sein können, es ist ein sehr mildes warmes Klima und es gibt sehr viele Freunde mit denen sie spielen können. Hier gibt es auch immer genügend zu essen und zu trinken.
Die alten und kranken Tiere sind dort jung und gesund. Verletzte und verstümmelte Tiere werden beim Überschreiten der Brücke geheilt.
Wenn ein Tier auf dieser Erde also für immer einschläft, geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Das einzige was Ihnen in dieser schönen Welt fehlt, ist der Mensch, den Sie so geliebt haben, dieser ist noch auf der anderen Seite der Brücke.
Sie rennen und spielen die Tage, Monate oder auch Jahre, bis einer von Ihnen plötzlich stehen bleibt, seinen Kopf hebt und seine Augen immer größer werden.
Er rennt so schnell ihn seine Füße tragen können. Er wird schneller und schneller...Er hat Dich gesehen und springt Dir in die Arme. Du fühlst und spürst Deinen lieben Freund..schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, doch im Herz immer bei Dir geblieben ist. Dann hilft es Dir über die Regenbogenbrücke zu gehen und Ihr werdet nie mehr getrennt sein.
Aber nicht so schnell ich hatte ein sehr langes Leben. Ach ja hab mich ja gar nicht vorgestellt.
Hallo zusammen, mein Name ist Brunka. Ich bin eine Haflingerstute die ein sehr schönes und auch abwechslungsreiches Leben hatte. Geboren wurde ich (grübel ) das muss so ca. 1967-1969 gewesen sein. Ist ja auch schon ganz schön lange her. Ich wuchs in verschiedenen Ställen auf und als ich so
ca. 12 oder 13 Jahre auf der Welt war wurde ich als Schulpferd eingesetzt. Meine Aufgabe war es den Kindern den Umgang mit unserer Rasse und das reiten beizubringen. Das hat mir eigentlich richtig Spass gemacht. Eines Tages kam eine ganz besondere kleine Reitschülerin zu uns auf dem Hof. Es war die kleine Heide, gerade im richtigen Mädchenalter. Wir haben sehr viel zusammen unternommen. Sie mochte auch meinen, sagen wir mal eigenen Willen. Wir sahen uns über Monate sehr oft und so langsam hatten wir uns richtig lieb. Eigentlich wollte ich dann gar nicht mehr so richtig mit den anderen Kindern arbeiten, ich dachte wie schön es wäre einen eigenen persönlichen Reiter zu haben. Es kam der Tag als die kleine Heide ganz aufgeregt mit Ihren Eltern zu mir in den Stall kam. Sie erklärte mir das ich nun Ihr gehörte und ich bekam richtig schöne Sachen.
Was aber das beste war, ich musste nicht mehr in den Reitstunden arbeiten. Wir beide hatten eine Menge Spaß ich wurde sogar zum Schreck der Großpferde beim springen. Auch bei den nun häufiger stattfindenden Ausritten hatten wir eine Menge Spaß, da ich ja nie letzte sein wollte.
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Wir sind auch alle paar Jahre in neue aufregende Ställe gezogen. Als die kleine Heide nun etwas größer wurde ( schwerer ja zum Glück nicht ) und in das Berufs leben ( was immer das sein mag ) eintrat, bekam ich eine eigene Pflegerin zusätzlich, damit es mir ( inzwischen war ich ja schon fast 25 Jahre alt ) immer gut ging.
Eines Tages kam meine Heide ( ich weiss es war ein Samstag ) zu mir auf den Hof und besuchte mich auf meiner Koppel. Aber Sie war nicht alleine. Ich witterte Angst. Da war ein Mann, der wohl mit seiner Kleidung nicht so richtig hier auf den Hof passte. Den wollte ich mir dann mal etwas näher anschauen. ( hihi die Angst kam von Ihm ) TOLL. Todesmutig hat er mich dann mit ausgestrecktem Arm durch den Zaun gestreichelt.
Am nächsten Tag kamen dann wieder beide auf den Hof. Der Mann bleib dann auch bei mir an der Koppel stehen und Heide bereitetet mein Futter vor. Wollen wir doch mal sehen wie mutig der ist,
schnell stieg ich einfach aus meiner Koppel aus und marschierte Richtung Stall. Er war ziemlich hilflos, verfolgte mich dann aber tatsächlich und nahm mich doch tatsächlich an meinem Halfter.
Eigentlich war er ja ganz nett. Ich kam nun auf eine riesige Sommerkoppel. Heide und der Mann kamen immer wieder zu Besuch. Ich hatte mit ihm richtig Spaß. Ich bleib stehen, gab immer den falschen Huf und er verzweifelte. Er wollte aber alles Wissen und auch alles lernen. So verging der ganze Sommer. Als es Herbst wurde kamen die beiden mit einem Pferdehänger zur Koppel. Uihh nun geht’s wohl zurück in den Stall. Aber die Fahrt war lange sehr lange. Als ich endlich aussteigen konnte war es dunkel und ich wusste nicht wo ich war die Gerüche der Stall das kannte ich alles nicht. Und die redeten da alle so komisch nun war ich 25 Jahre in Norddeutschland gewesen und Nun... lande ich im Schwabenland. Mann reden die alle hier komisch.
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Am nächsten Tag kam ich aber zur Entschädigung auf eine sehr schöne große Koppel. Lauter Pferde. Schön tollen rennen einfach klasse. Am nächsten Tag auf der Koppel hat mich dann jedoch sofort einer dieser schwäbischen Rowdy`s verprügelt. ( seufz ) hat mich ganz schön erwischt. Am Abend kam dann der Mann alleine. Oje wo ist meine Heide. Er schaute ziemlich hilflos als ich nicht mehr aufstehen konnte. Es kam eine Tierärztin die ihm alles erklärte. Er massierte mich schmierte mir Salben aufs Bein und gab mir Medikamente gegen die Schmerzen. Er kümmerte sich tatsächlich täglich um mich. An den Wochenenden kam immer meine Heide dazu. Nach einigen Monaten war ich wieder ganz auf den Beinen. Toll. Ich konnte wieder richtig rennen. In der Zeit bekam ich einen neuen Kumpel in den Stall.
Ein noch verfressener Typ wie ich aber ganz witzig.
Wir zogen nochmal ( diesmal gemeinsam mit meinem Kumpel um und bekamen noch ein weiteres sehr junges Pferd dazu. Nun waren wir eine richtig kleine Herde. Wir hatten noch weitere sehr schöne Jahre, wobei ich immer dabei sein konnte, jedoch nicht mehr geritten wurde.
Als ich dann immer älter wurde ( und auch wohl kränker ), wollten die anderen wieder einmal was unternehmen, sie wollten in einen anderen Stall umziehen. Mir ging es aber wirklich nicht gut. Es kam der Tag an dem eine Tierärztin kam. ( die kann ich immer noch gut erkennen ). Mein beiden Menschen standen
mit Ihr zusammen bei uns in der Box. Die beiden anderen waren auf die Koppel gelaufen. Die Stimmung war komisch. Ich spürte ein Gefühl das ich so noch nie gekannt habe. Komisch... Meine beiden Menschen waren traurig... sehr traurig. Ich ging hinaus und schaute zu meinen beiden Freunden die auf der Koppel waren. Ich wollte zu Ihnen ich wollte noch einmal auf das saftige grün, mir war bewusst was passiert war. Ich spürte meine Menschen waren dabei sich von mir zu verabschieden. Ich wollte meine letzten Stunden ( oder waren es Tage ) nochmals richtig genießen obwohl mir die Beine weh taten und ich mich nicht wohl fühlte.
Einige Tage später kamen meine Menschen mit dem Hänger. Ich sammelte meine Kräfte und stieg wohl zum letzten mal ein.
Nach kurzer Fahrt haben wir gehalten. Aber was war das ? Ich war in einem anderen Stall. Mitten im Wald. Da lag frisches Heu. War das nun die letzte Mahlzeit oder was war los ?. Die Menschen gingen wieder und kamen zu meiner Verwunderung mit den anderen beiden ( ach ja ich hab die Namen noch gar nicht gesagt der URS und die Debby ) auch dort an.
Am nächsten Tag kamen meine Menschen mit einer anderen Tierärztin und wickelten mir Bandagen um. Diese schlossen sie dann an ein komisches Gerät an. Fühlte sich etwas komisch an die Sache.
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Aber es tat gut es tat richtig gut. Ich hatte keine Schmerzen mehr. Sie kamen mit dem Gerät alle paar Wochen an. Es waren auch häufig ganz viele Leute da die mich und das Gerät angeschaut haben. Mir ging es wieder richtig gut. Für einige Jahre. Dann kam der Herbst 2007 ich war nun fast 40 Jahre alt. Schmerzen hatte ich keine, aber ich merkte ich wurde immer schwächer. Die Menschen kümmerten sich wieder intensiv um mich und verbrachten viele Stunden bei mir in der Box. Ich hatte Mühe beim aufstehen. Und es begann die Zeit als mir meine Menschen beim aufstehen helfen musste. Meine beiden Mitbewohner und ich standen im Auslauf als einer der Menschen ( der Mann ) kam, er spürte das es mir nicht gut geht... er streichelte mich sanft und verabschiedete sich von mir. Ich brummelte Ihn an ich wusste er ist für ein paar Tage nicht da. Er sah mich lange an und war traurig. Auch mir war klar wir werden uns wohl nicht mehr sehen.
2 Tage später kam meine Heide in den Stall die beiden anderen Pferde standen um mich rum. Ich konnte nicht mehr aufstehen. Alle Versuche schlugen fehl... ich war einfach zu schwach.... Heide streichelte mich und strich mir über den Kopf sie bleib bei mir am Boden sitzen. Es kam die Tierärztin .... die beiden haben sich kurz unterhalten. Ich wusste als die Tierärztin ging, das sie gleich wieder kommen würde. Ich war nun fast 40 Jahre an der frischen Luft und liebte den Wald. Ich mobilisierte alle Kräfte die ich noch hatte und stand auf um in den Auslauf zu gehen. Heide kam mit mir..... meine beiden Pferdefreunde schauten mich an.... Heide hielt meinen Kopf sanft fest.
Es war nur ein kleiner Picks.
Alles war wieder gut. Ich hatte Kraft ich fühlte mich stark.....ich sah in der Ferne alte Freunde von mir. Sie kamen immer näher.
DANKE BRUNKA FÜR ÜBER 20 JAHRE. WIR WERDEN DICH NIE VERGESSEN
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