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Hufrehe II

Hufrehebehandlung mit Horizontal® Therapie in Verbindung mit Huforthopädie


Anamnese:
5jährige Norikerstute, seit April 07 beim Besitzer, wurde als Zugpferd beschlagen gekauft.
Nach 3 Tagen lösten sich die Eisen, diese wurden vom Hufschmied entfernt. Danach konnte
die Stute nicht mehr belasten und zeigt starke Lahmheit auf allen 4 Beinen.
Die Stute wurde für unbestimmte Zeit (ca. 3 Monate) vom Tierarzt auf Rehe behandelt. Die
Art der Therapie ist nicht bekannt, bis auf einen sichtbaren Querschnitt im li. Vorderhuf, der
bis auf die Plättchenschicht reicht. Die Hufwand wurde quer durchgeschnitten.
Hufwand konnte nicht mehr tragen, das Pferd lag vor Schmerz fast ständig, war nicht
transportfähig. Eine huforthopädische Behandlung war nicht möglich, da sie nicht
stehen konnte, bzw. nicht auf 3 Beinen belasten konnte.


Allgemeinzustand:


Stute liegt apathisch in ihrer Box, Augen sind trüb und stumpf im Blick, das Fell ist stumpf das Pferd will nicht mehr.

Nahziel:
Schmerzen lindern Transportfähigkeit herstellen.

Fernziele :

  • Stoffwechsel/Hufwachstum optimieren
  • Herstellen einer optimalen und gesunden Hufsituation

13.10.2007 Ankunft Vorderhuf links, nach Vorbehandlung durch Tierarzt, bzw. ohne
huforthopädische Behandlung.

 

 
 

 

 

Hinterbeine vor jeglicher huforthopädischer Korrektur:

 

 

 
 

 


Therapie:
Noch vor Ort wurden dem Pferd zur Schmerzlinderung Homöopathika (Belladonn, Nux
vomica Gingko billoba) verabreicht und eine 14tägige Horizontal® Therapie (HT) durchgeführt.
Nach dieser Zeit war ein Transport möglich.
Zur Intensivtherapie wurde sie auf unser Gelände verbracht.
Die Therapie mit täglich Horizontal® Therapie (Ganzkörper und spezielles Hufeheprogramm) wurde fortgeführt
und zusätzlich mit einer Stoffwechselentgiftung begonnen.


Am 18.10.07 wurde sie dem Huforthopäden vorgeführt:
Hinterbeine: Im Vordergrund stehen die Strahlfäule und die falsche Gelenksstellung. Diese
wird über mehrere Sitzungen korrigiert und die Fäule mit einem entsprechenden
biologischen Desinfektionsmittel behandelt.
Vorderbeine: Links: Soweit vorhanden und herauszuarbeiten wird der Huf dort auf den
Tragrand gestellt, die Sohle entlastet und sie bekommt ständig Krankenschuhe, die einen
leichten Sohlendruck ausüben. Rechts: Hufkorrektur nach huforthopädischen
Gesichtspunkten, Desinfektion der Fäulnisstellen und da druck- und schmerzempfindlich
ebenfalls Krankenschuh.


Die erste vorsichtige Korrektur vorne links, die Sohle wurde nur wenig bearbeitet.

 

 


Am selben Tag wurden die Hinterbeine in eine funktionelle Richtung korrigiert.

 


Am 09.11.07 linker Vorderhuf zeigt deutlich gesundes und festes Hufhorn, geringer
Fäulnisbefall, eingesägte Hornspalte wächst nach außen weg. Belastung ohne Schuhe auf
weichem Boden normal, keine Lahmheitszeichen.

 


Huforthopädische Kontrolle:
Hinterbeine: Stellung hat sich deutlich gebessert, noch nicht optimal. Fäulnisstellen sind
beseitigt und Hufsubstanz hat sich gefestigt, Hufhorn wächst gesund nach.
Vorderbeine: Links: Einschnitt durch den Tierarzt wächst zunehmend heraus, Hufsubstanz
ist fester und kompakt und nur noch an der Spitze ein fauler Bereich. Rechts: zunehmend
gesunde Hufsubstanz,
Beide Hinterbeine zeigen nach der Behandlung gesundes Hufhorn, keine Fäulnisprozesse mehr.

 

 


Nach 4 Wochen intensiver Therapie:

  • mit täglichem Einsatz von Horizontal® Therapie ( 15min. Ganzkörper, anschließend 30 min.Hufreheprogramm)
  • 2x täglicher Gabe eines stoffwechselentgiftenden Präparates
  • Unterstützung des Organismus mit einem Mineralpräparat
  • enger Zusammenarbeit mit einem Huforthopäden

wurde die Stute nach Hause entlassen.


Die Krankenschuhe konnten entfernt werden, die Fäulnisprozesse waren ausgeheilt, die
Hinterbeine begannen sich in die richtige Stellung zu korrigieren, beide Vorderbeine bildeten
komplett neues und gesundes Horn und am linken hatte sich die Spalte fast ausgewachsen.
Auf weichem Boden zeigte sie kaum mehr Lahmheitszeichen und begann schon im Freilauf
zu traben und einige Galoppsprünge zu zeigen.
Ihr Allgemeinzustand hat sich stark verbessert, sie hat sichtbar kaum mehr Schmerzen und
man spürt wieder Lebenswille. Das Fell glänzt und zeigt Farbschattierungen, die vorher
keiner geahnt hat.
Am 04.12.2007 erneute Hufkorrektur.

 

 


Bild von der Therapie:

 

 


Das wichtigste ist nicht ein sauberes sondern ein gesundes Pferd, das wieder auf der Koppel seinen Spaß hat.

 

 

 

 

 

 

©2007 spirithost.de